Professionelles Monitoring kommt in Unternehmen zu kurz
Dass das Thema Monitoring noch nicht vollkommen ausgereizt ist, belegt eine neue Umfrage der dpa-Tochter news aktuell.Insgesamt haben 2570 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen daran teilgenommen und das Ergebnis ist:
Monitoring hat noch viel Luft nach oben
22% der Befragten verzichten derzeit noch komplett auf ein Monitoring. 16% Schauen sich außerdem nur einmal pro Monat die Ergebnisse des Monitorings an. Gerade kleinere Firmen lehnen das Thema zudem oftmals noch konsequent ab.
Grundsätzliches Interesse besteht
37% der Umfrage-Teilnehmer beobachten das Web täglich. Gerade große Unternehmen sind in diesem Bereich sehr engagiert. Bei 60% der Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern gehört ein tägliches Monitoring zum Arbeitsalltag.
Medienresonanz als Hauptmotivation
Medienresonanz ist der Hauptgrund zur Betreibung eines Monitorings. Zu dem spielen die Themen Krisen-PR, Wettbewerberbeobachtung, Trenderkennung und Social Media Optimization eine entscheidende Rolle.
Kostenpflichtige Tools gewinnen an Zulauf
Über 70% der Befragten nutzen Google-Alerts als präferiertes Werkzeug. Jedoch gewinnen auch kostenpflichtige Angebote immer mehr an Relevanz. Über 40% der Umfrageteilnehmer setzen heute auf diese Anbieter.
Verhaltene Investitionspläne
Lediglich jedes vierte Unternehmen plant derzeit die Verbesserung der eingesetzten Tools. 50% lehnen eine Professionalisierung komplett ab.
Abschließend wurde noch herausgestellt, dass das Monitoring zu zwei Dritteln in der PR-Abteilung verankert ist. Nur in 26% der Fälle kümmert sich die Marketingabteilung.
